Lass die Sonne in Dein Zuhause
Der Sommer steht vor der Tür! Höchste Zeit, noch schnell Dein Zuhause auf die neue Jahreszeit abzustimmen.

 

Nimm Dir ein Beispiel an der Natur und orientiere Dich an ihr. Je mehr Du mit ihr im Einklang lebst und wohnst, desto wohler fühlst Du Dich – das ist meine persönliche Erfahrung, die ich gerne an Dich weitergebe. In diesem Beitrag erhältst Du ein paar Tipps dazu, wie Du Dir für die nächsten Monate die Sonne gewissermaßen zu Dir nach Hause holen kannst.

Warum du Dein Zuhause an die Jahreszeiten anpassen solltest!
 
Im Winter bin ich anders eingestellt als im Sommer und meine Stimmung im Herbst ist kaum mit der im Frühling zu vergleichen. Während ich mich in den kühlen Jahreszeiten am liebsten in meine vier Wände verkrümel und mir ein besonders kuscheliges Ambiente schaffe, ist in der warmen Saison genau das Gegenteil der Fall: Ich halte mich vermehrt draußen auf und freue mich, wenn ich beim Nachhausekommen in eine erfrischende, buchstäblich coole Atmosphäre eintauche. Vielleicht empfindest Du das ganz ähnlich.

 

 

Das Treiben der Natur geht niemals spurlos an uns vorbei. Es verändert sich, wie wir uns fühlen und wonach wir uns sehnen. Und es tut gut, sich dem auch in Sachen Einrichtung beispielsweise Dekoration anpassen.

 

Immer wieder höre ich von Menschen, die sich im Sommer in ihrem Zuhause nicht heimelig fühlen. Und wenn ich dann deren Wohnraumgestaltung ansehe, wundert mich das nicht: Kuscheldecken in jeder Ecke und schwere Vorhänge sind im Winter wunderbar – im Sommer hingegen wirken sie eher erdrückend…..

Wie Du den Sommer in Dein Zuhause bringst
 
Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Verstaue die Winterkuscheldecken im Bettkasten oder im Schrank und beschränke Dich darauf, nur ein bis zwei sommerliche Decken auf dem Sofa zu platzieren – oder komplett darauf zu verzichten, je nachdem, wie sehr Du zum Frösteln neigst und wie die Grundverhältnisse in Deinem Zuhause sind. In einer Erdgeschosswohnung ist es gemeinhin deutlich kühler als in einem erhöhten Stockwerk.

Auch die schweren Vorhänge kannst Du abhängen, wenn Du das für Dein Sommergefühl brauchst. Du kannst sie, zumindest im Wohnzimmer, durch helle und leichte Übergardinen ersetzen.

Hier noch ein paar weitere Tipps, um Deinem Zuhause sommerlichen Flair einzuhauchen:

– helle Kissen

– alles was Dich an den Sommer erinnert (z.B. Muscheln, Leuchttürme und und und)

– Sommerblumen im Haus aufstellen

– Palmen als Zimmerpflanzen 

Und: verbanne alles, was Dich an Herbst oder Winter erinnert! Verstaue diese Dinge in geschlossenen Schränke und lasse sie solange dort, bist ihre Zeit wieder gekommen ist 🙂

Ein Extraschub Motivation, um Veränderungen zu forcieren
 
Abschließen möchte ich noch anmerken, dass es nicht alleine darum geht, sich an der Natur und den Jahreszeiten zu orientieren, um auf diese Weise das Wohlbefinden zu steigern; es ist auch ungemein inspirierend, zuhause regelmäßig Veränderungen vorzunehmen. Es hält Deinen Geist und auch Deinen Körper in Schwung, wenn Du nicht in einen Zustand der totalen Gewohnheit verfällst, bis Du Dich irgendwann nur noch mit dem Status quo abgibst, ohne wirklich glücklich zu sein.

Deshalb rate ich Dir, es jetzt im Sommer einfach einmal auszuprobieren: Lass die Sonne in Dein Zuhause und achte darauf, wie es Dein Lebensgefühl positiv beeinflusst!
 

Möchtest Du weitere Tipps? Dann kontaktiere mich gerne!

Cocooning – Gemütlichkeit zuhause

Die Welt da draußen ist stressig geworden. Empfindest Du das auch manchmal so?

Vielen Menschen WOLLEN mittlerweile lieber zuhause bleiben und es sich in ihren eigenen Wänden gemütlich machen. Sie sind verunsichert und verbringen bewusst  weniger Zeit außer Haus. Natürlich sehnen sie sich dennoch nach Komfort und einem sozialen Leben.


Geht es Dir auch so? Dann ist (Social) Cocooning das Richtige für Dich.

Schon lange vor Corona war eine massive Veränderung des Lebens im Allgemeinen und des gesellschaftlichen Zusammenseins im Besonderen zu bemerken. Um es kurz zu fassen: der Mensch wird seit Jahrzehnten mehr und mehr in ein hektisches, oberflächliches, ja unpersönliches Dasein gedrängt oder hat sich hineindrängen lassen. Achtsamkeit, das bewusste Erleben, intensive Genießen und das ehrliche, emotional tiefe Eingehen auf andere Menschen sind stark in den Hintergrund gerückt – verdrängt durch Schnelllebigkeit und dazu passend viele oberflächliche „Freundschaften“.


Durch einige Umstände ist ein neuer Aspekt zu dieser fragwürdigen Realität hinzugekommen: Unsicherheit. Im ersten Moment könnte man meinen, dass dieses Gefühl die Oberflächlichkeit nur weiter verstärkt. Die Menschen gehen sich tendenziell aus dem Weg, die Zahl und die Intensität der Kontakte nimmt ab. Allerdings bezieht sich diese Abnahme einzig und allein auf die physische Kontaktintensität. Man kommt vor Ort weniger zusammen, ja, doch auf geistiger Ebene findet eine kleine Rückkehr zur Tiefgründigkeit statt.


Viele Menschen sprechen jetzt wieder mehr miteinander, fragen den Anderen, wie es ihm geht, ohne die Worte bloß als „vorgeschriebene Floskel“ zu gebrauchen und von einem ebenso gefloskelten „Jaja, gut“ als Antwort auszugehen. Einige merken nun, wie kostbar es ist, miteinander sein zu dürfe, und wie gut es tut, sich Zeit für ein bewusstes Erleben zu nehmen, ob allein oder mit den Lieben. Außerdem kann ich beobachten, dass zahlreiche Menschen erst jetzt so richtig erkennen, welch hohen Wert ein Zuhause hat, das deinem Komfort bietet und Erholung ermöglicht.


In diesem Sinne birgt solch eine Situation auch Chancen für positive Entwicklungen: Wir können durch die Erfahrungen der derzeitigen Zeit endlich zurückfinden zu einem entspannten Leben und authentischeres Miteinander. Im Grunde ist es so einfach: Wir schaffen uns ein gemütliches Zuhause, verbringen viel Zeit darin, beschäftigen uns bewusst mit den Dingen, die uns Freude bereiten, und laden die Menschen zu uns ein, die wir schätzen und lieben, um uns bewusst und gedankenvoll mit ihnen auseinanderzusetzen und gemeinsam eine wahrhaftig schöne Zeit zu haben.


Mit Cocooning kommen wir diesem Ideal ein ganzes Stück näher……

Selbstverständlich ist es wunderbar, mit der Familie und den besten Freunden in ein Restaurant essen zu gehen. Doch wird das Erlebnis nicht umso intensiver, wenn wir unser Restaurant zuhause einrichten, für unsere Lieben etwas Leckeres zubereiten und uns ungestört über alles zu unterhalten, was uns in den Sinn kommt? Und: Tanzen, Feiern, Glücklichsein – all das ist zuhause genauso gut oder sogar noch viel besser möglich als im angesagtesten Club der Stadt.


Du kannst Dir zuhause einen herrlichen Ort der Gemütlichkeit einrichten, an dem Du Dich wohlfühlst und vor der harten Realität – egal wie sie gerade ausschaut und daher kommt – schützt, genau wie die Schmetterlingsraupe im Kokon. Das ist es, was der Trend Cocooning im Wesentlichen besagt. Es geht dabei in erster Linie darum, sich seine individuelle Wohnfühloase zu schaffen.

Neben dem klassischen Cocooning, das durch bewussten sozialen Rückzug definiert ist, tritt das sogenannte Social Cocooning zunehmend in den Vordergrund. Lade die Menschen, die Dir etwas bedeuten, in Dein komfortabel eingerichtetes Zuhause ein und lasst es Euch zusammen gut gehen – ob bei Kaffee und Kuchen, einem selbst gekochten Abendessen, einem lustigen Spiele- oder Filmabend oder einer privaten Tanzparty. 


Die Möglichkeiten sind so vielfältig. Und für die kommende Frühlings- und Sommerzeit kannst Du Deinen Garten oder Deinen Balkon für lauschige Abende nutzen.


Tipp: Mehr Gemütlichkeit zuhause erzielst Du unter anderem, indem Du zahlreiche weiche und warme Sitzmöglichkeiten mit Kissen und Decken schaffst sowie mit Kerzen, Pflanzen und sonstiger harmonischer Deko ein Ambiente zauberst, in dem Gefühle von Stress und Unsicherheit ganz schnell verfliegen.